Die St.-Marien-Liebfrauen-Gemeinde wurde 1895 als Tochtergemeinde von St.-Michael-Gemeinde gegründet. Der Bau einer neuromantischen Kirche begann 1904 in der Wrangelstraße inmitten von Mietskasernen. 1993 wurde das Gebäude umfassend renoviert und mit zeitgenössischen Kunstwerken ausgestattet. Der nach dem Mauerbau abgetrennte Kreuzberger Teil der Michael-Gemeinde fusionierte 2000 mit der St.-Marien-Liebfrauen-Gemeinde.
Schon bei der Gründung war der Stadtteil ein sozialer Brennpunkt und nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkte die Gemeinde ihre Arbeit mit den Schwachen in der Gesellschaft und mit Zuwanderern.